Unter der Haube
Hier steht, wie die Manazentrale aus einer Deckliste ihre Zahlen macht: welche Formeln, welche Simulationen, welche Daten, und wo die Rechnung aufhört. Jeder Abschnitt trägt eine Marke für die Art der Zahl.
- gerechnet
- exakte Wahrscheinlichkeit aus der Kombinatorik
- simuliert
- aus vielen Probepartien ausgezählt, mit Schwankungsbreite
- geschätzt
- Punkte und Schwellen, geeicht an Beispieldecks
- gelernt
- aus Daten gelernt und an Decks gemessen, die das Modell nicht kannte
Der Weg einer Deckliste
gerechnet
Was du siehst
Nach dem Absenden steht oben, ob jede Zeile erkannt wurde. Darunter folgen die Module, von Legalität bis Upgrades.
So wird gerechnet
Die Liste wird Zeile für Zeile gelesen, die Exporte von Moxfield, Archidekt, Arena, MTGO, Cardmarket, ManaBox, Forge, XMage, Cockatrice und Magic Workstation eingeschlossen, dazu Tabellen und Listen aus Foren oder Notiz-Apps. Gegengeprüft wird das mit allen 35.533 Kartennamen aus dem Scryfall-Katalog in 24 Schreibweisen. Deutsche und andere Kartennamen löst eine gebündelte Suche bei Scryfall auf. Scryfall liefert zu jeder Karte Regeltext, Typ, Farbidentität, Legalität und den Cardmarket-Preis. Commander Spellbook meldet, welche bekannten Combos ganz oder bis auf 1 Karte im Deck stecken. Die Kartenskripte des Open-Source-Spiels Forge sagen, auf welches Ereignis eine Karte wartet.
Grenzen
Findet Scryfall eine Zeile nicht, fehlt diese Karte in allen Rechnungen. Die Analyse zeigt solche Zeilen deshalb zuerst an. Decklinks hängen an den Schnittstellen der jeweiligen Seite.
Rollen und Bausteine
geschätzt
Was du siehst
Unter Bausteine stehen Ramp, Card Draw, Removal, Boardwipes und weitere Rollen mit ihrer Anzahl. Jede Karte trägt ihre Rollen in der Kartenliste.
So wird gerechnet
Rollen kommen aus Mustern im Regeltext („search your library for a basic land“, „destroy target creature“) und aus den Forge-Einträgen. Eine Karte kann mehrere Rollen haben und zählt in jeder Rolle einmal. In Commander gelten als üblich: 36 bis 38 Länder, 10 bis 12 Ramp, 8 bis 12 Card Draw, 8 bis 12 Removal und 2 bis 4 Boardwipes. Liegt eine Rolle darunter, entsteht daraus eine Upgrade-Gruppe.
Grenzen
Die Erkennung arbeitet mit Mustern. Ungewöhnlich formulierte Karten landen ohne Rolle, und gerade unter „ohne Rolle“ stecken oft die Karten, um die ein Deck gebaut ist. Die üblichen Bereiche sind Faustwerte.
Geprüft wird die Erkennung an den Tagger-Schlagworten von Scryfall für die 1.400 meistgespielten Commander-Karten. Bei den Rängen 701 bis 1.400, an denen die Muster nicht gebaut wurden, findet sie 96 % der Removal-Karten, 95 % der Boardwipes und 93 % des Card Draw. Von dem, was sie als Removal einstuft, stimmen 96 %.
Ziehchancen
gerechnet
Was du siehst
Der Rechner beantwortet Fragen wie „Wie wahrscheinlich habe ich bis Runde 3 mindestens 1 Ramp und 1 Card Draw?“ Die Starthand-Tabelle zeigt, wie oft wie viele Länder in den ersten 7 Karten liegen.
So wird gerechnet
Ziehen ohne Zurücklegen folgt der hypergeometrischen Verteilung. Bei N Karten in der Bibliothek, K Treffern und n gesehenen Karten gilt:
P(mindestens 1) = 1 − C(N − K, n) ÷ C(N, n)
C steht für den Binomialkoeffizienten, also die Anzahl der Möglichkeiten, n aus N Karten zu ziehen. Der Commander zählt nicht zur Bibliothek. Fragt man nach mehreren Rollen gleichzeitig, zerlegt der Rechner die Bibliothek in getrennte Gruppen, damit eine Karte mit 2 Rollen nicht doppelt zählt, und summiert exakt über alle Aufteilungen.
Grenzen
Die Rechnung kennt nur das Ziehen. Mulligans, Suchkarten und zusätzliches Kartenziehen kommen in den Probepartien dazu.
Pünktlichkeit
gerechnet
Was du siehst
Unter Spielbarkeit steht, welcher Anteil der Zauber pünktlich bezahlbar ist, also in der Runde seines Manawerts, und welche 5 Karten am häufigsten wackeln.
So wird gerechnet
Für jede Karte rechnet die Analyse, wie wahrscheinlich bis zur Runde ihres Manawerts alles gleichzeitig da ist: genug Quellen insgesamt und jede geforderte Farbe. Dafür teilt sie die Quellen nach ihren Farben in Gruppen und zählt alle Aufteilungen der gesehenen Karten durch (multivariate hypergeometrische Verteilung). Ein Dual-Land bezahlt dabei nur 1 Farbsymbol. Im Beispiel sieht man bis Runde 3 genau 10 Karten. Einzeln wären die Bedingungen zu 81,9 %, 90,8 % und 79,9 % erfüllt, gemeinsam nur zu 66,5 %. Bis Ende Oktober 2026 zeigte die Analyse den kleinsten Einzelwert und überschätzte mehrfarbige Karten damit.
Grenzen
Vor der eigenen Runde geht es nur mit Ramp. Dann zählen höchstens so viele Länder, wie Runden gespielt sind, und ein Manastein, der erst in dieser Runde kommt, nur mit seinem Überschuss. Land-Ramp wie Cultivate zählt ab der Runde nach dem Ausspielen, Fetchländer für jede Farbe, die sie holen können.
Ab 3 geforderten Farben merkt sich die Rechnung, welche Restforderungen die gezogenen Quellen noch offen lassen können, denn jede Quelle bezahlt 1 Symbol einer ihrer Farben. Bezahlt ist die Karte, sobald kein Rest mehr bleibt. Bis November 2026 stand hier der kleinste Einzelwert als Obergrenze. Manasteine und Dorks zählen pauschal mit 80 %. Tapländer sieht die Formel nur in Runde 1, deshalb zeigt die Kurve des Commanders die Probepartien, sobald sie laufen. Karten, die ihre Kosten selbst senken (Delve, Convoke, Affinity), fehlen in der Pünktlichkeit: Ihr Manawert sagt dort nichts.
Farbquellen je Farbe
gerechnet
Was du siehst
Unter Farbquellen je Farbe steht für jede Farbe, wie viele Quellen da sind, wie viele es bräuchte und welche Karte das Soll bestimmt. Fehlen 2 oder mehr, steht es auch unter Was auffällt.
So wird gerechnet
Die Methode stammt von Frank Karsten („How Many Sources Do You Need to Consistently Cast Your Spells?“, Stand 2025). Eine Karte mit Manawert M und N Symbolen einer Farbe gilt als verlässlich, wenn in Runde M zu 89 % plus M die N Quellen liegen, gezählt in Partien, in denen bis dahin M Länder liegen. Karsten würfelt dafür 5 Millionen Partien mit festen 41 Ländern. Die Manazentrale rechnet dasselbe Modell exakt, mit Gratis-Mulligan, London-Mulligan nach seinen Regeln und der echten Landzahl deines Decks. Seine Tabelle für 99 Karten kommt dabei Wert für Wert heraus.
Steine zählen zu drei Vierteln, Manakreaturen halb, beide nur für Karten, die teurer sind als die Quelle. Mehrfarbige Karten brauchen je Farbe 1 Quelle mehr.
Grenzen
Hybride Symbole und X-Zauber fließen nicht ins Soll. Das Modell legt nur Länder; Draw und Suchkarten, die Länder holen, kommen im echten Spiel dazu.
Antworten auf der Hand
gerechnet
Was du siehst
Unter Antworten auf der Hand steht, wie sicher bis Runde 2, 4 und 6 mindestens 1 oder 2 Removal, Counterspells oder Boardwipes gezogen sind, und wie viele im Schnitt. Darüber zeigt das Modul, worauf das Deck überhaupt antworten kann: Kreaturen, Artefakte, Verzauberungen, Planeswalker, Zauber auf dem Stapel und Friedhöfe. Fehlt eine Antwort auf Artefakte oder Verzauberungen, steht es auch unter Was auffällt, mit einer Suche in deinen Farben.
So wird gerechnet
Jede Karte zählt einmal, auch mit mehreren Rollen. Bis Runde T sind 7 + T Karten gesehen, denn mit mehreren Gegnern zieht auch der Startspieler in Runde 1. Dann gilt die hypergeometrische Verteilung wie bei den Ziehchancen.
Grenzen
Ohne Card Draw und Mulligan, die Zahlen sind eine Untergrenze. Ob eine Antwort die richtige ist, weiß die Rechnung nicht. Welche Kartentypen eine Karte trifft, liest die Analyse aus dem Regeltext hinter „target“ und „all“. Bedingte oder farbgebundene Antworten wie Pyroblast zählen dort nicht mit.
Probepartien
simuliert
Was du siehst
Die Simulation zeigt, in welcher Runde der Commander meist liegt, wann alle Teile einer Combo gespielt sind, wie viel Mana pro Runde verpufft und wie oft Color Screw, Mana Screw und Mana Flood auftreten.
So wird gerechnet
Jedes Deck spielt 1.200 Partien. In jeder Runde zieht es, legt ein Land, zählt sein Mana und spielt dann das Teuerste, was es bezahlen kann. Manasteine, Rituale, Kostensenker wie bei Ghalta und getappte Länder rechnen mit, ebenso Land-Ramp wie Cultivate, Wood Elves oder Sakura-Tribe Elder und Fetchländer. Suchkarten holen fehlende Combo-Teile. Für Quellen wie Exotic Orchard, Path of Ancestry oder Everflowing Chalice gilt eine Annahme, die an der Karte steht. Gemischt wird mit einer festen Saat je Deck: Dieselbe Liste gibt jedes Mal dieselben Zahlen.
Zu jedem Anteil steht ein 95-%-Intervall nach Wilson. Es zeigt, wie weit die Zahl allein durch den Zufall der Mischungen schwanken kann.
Grenzen
Kein Gegner, kein Stack, keine klugen Entscheidungen: Die Logik spielt gierig. X-Kosten zählen als 0, Card Draw wird nur bei einfachen Texten wie „draw two cards“ gerechnet. Das Intervall erfasst nur den Zufall. Fehler im Modell selbst stecken nicht darin.
Mulligan und Starthand
simuliert
Was du siehst
Der Mulligan-Berater sagt, bei wie vielen Ländern in der Starthand dein Deck behalten sollte. Im Starthand-Simulator kannst du Hände ziehen und die Empfehlung daneben sehen.
So wird gerechnet
Für die Eichung spielt das Deck 800 Partien ohne Mulligan, damit auch schlechte Hände vorkommen. Gemessen wird je Landzahl, wie oft der Commander bis Runde 5 liegt und wie viel Mana in den Runden 1 bis 5 liegen bleibt. Behalten wird, was mindestens 85 % der durchschnittlichen Güte erreicht. In den Probepartien gilt der Baum im Bild.
Grenzen
Die Regel schaut nur auf die Zahl der Länder. Eine Hand mit 3 Ländern, aber ohne grüne Quelle für ein grünes Deck, gilt als gut.
Was bringt 1 Land mehr?
simuliert
Was du siehst
Der Landvergleich zeigt, was passiert, wenn du 1 oder 2 Karten gegen Standardländer tauschst.
So wird gerechnet
Beide Fassungen spielen je 300 Partien mit derselben Mischung. Unterschiede kommen dann nur aus dem Tausch. Getauscht werden Karten ohne erkannte Rolle. Für die Schwankungsbreite nutzt die Analyse Wilson-Grenzen, abgesichert für beide Vergleiche gleichzeitig (Bonferroni).
Grenzen
Verglichen werden nur 1 oder 2 Plätze. Ob die getauschte Karte am Tisch fehlt, weiß die Simulation nicht.
Combos
gerechnet
Was du siehst
Das Combo-Profil zeigt fertige Combos, Combos mit 1 fehlenden Karte und ihre Ergebnisse. Zu jeder fertigen Combo stehen das Mana, die früheste Runde ohne Ramp, die Einstufung von Commander Spellbook und wie oft sie in den Probepartien bis Runde 6 und 8 bereitliegt.
So wird gerechnet
Die Datenbank von Commander Spellbook kennt über 26.000 Combos in mehr als 117.000 Varianten. Für dein Deck fragt die Manazentrale ab, welche ganz drin sind und welchen 1 Karte fehlt. Manche Combos verlangen statt einer bestimmten Karte eine Beschreibung, etwa „Instant or Sorcery that untaps a Creature“. Diese Beschreibung prüft die Analyse gegen die Deckkarten. In den Probepartien gilt eine Suchkarte als Joker für ein fehlendes Teil.
Spellbook sagt auch, wo jedes Teil zu Beginn liegen muss und wie viel Mana der Combo-Zug braucht. Thassa's Oracle und Demonic Consultation liegen auf der Hand und kosten zusammen 3 Mana in einem Zug. Teile, die vorher auf dem Spielfeld liegen müssen, kosten ihren Manawert. Die früheste Runde ist der erste Zug, in dem sich das mit 1 Land pro Runde ausgeht. In den Probepartien gilt eine Combo als bereit, wenn die Spielfeld-Teile liegen, der Rest auf der Hand ist und der Zug das Mana hat. Als zweite Meinung zeigt der Bracket-Check Spellbooks eigene Schätzung.
Grenzen
Die Combo-Daten pflegt die Community. Ob die Combo im Zug wirklich durchläuft, simuliert die Analyse nicht. Als „früh“ gilt eine Combo aus 2 Karten, die mit höchstens 6 Mana läuft, gezählt wie oben.
Regel-Engine und Synergien
geschätzt
Was du siehst
Unter Synergien und Motoren stehen Karten, die sich gegenseitig antreiben. Hungrige Auslöser führen zu Upgrade-Gruppen wie „Futter für Blood Artist“.
So wird gerechnet
Aus jeder Zeile Regeltext wird ein Auslöser, eine Aktion und eine Bedingung, zum Beispiel „whenever a creature dies“ als Auslöser. Erzeuger sind Karten, die dieses Ereignis herbeiführen: Opferstellen, Removal auf eigene Kreaturen, Token. Die Kartenskripte von Forge liefern dafür die strukturierte Form. Die Analyse zählt je Auslöser, wie viel Futter das Deck hat.
Grenzen
Die Engine erkennt die Schablonen, in denen Wizards Regeltexte schreibt. Unbekannte Formulierungen fallen weg. Ein Regelverständnis wie am Tisch hat sie nicht.
Säulen, Powerlevel und Bracket
geschätzt
Was du siehst
Das Netz zeigt 4 Säulen: Konsistenz, Effizienz, Interaktion und Siegwege. Daraus entsteht ein Powerlevel von 0 bis 10. Der Bracket-Check sagt, welche Kartenmerkmale für welches Bracket sprechen.
So wird gerechnet
Jede Säule summiert die Punkte ihrer Kategorien. Konsistenz: Tutoren, Card Draw und Recursion, Topdeck-Manipulation zur Hälfte. Effizienz: Ramp aller Art, Fast Mana und Kostensenker anderthalbfach, dazu billige Zauber und eine Strafe für hohe Kurven. Siegwege: alternative Siegbedingungen, Extra Turns, Storm, Infect, große Kreaturen und fertige Combos. Jede Säule wird auf den Wert eines cEDH-Decks bezogen, die Wurzel staucht hohe Werte, dann zählen die Gewichte im Bild. Geeicht ist die Skala an 2 Decks: das Talrand-Beispieldeck landet bei 5,6, ein cEDH-Deck mit Kraum und Tymna bei 9,8.
Fürs Bracket gilt: Ab 4 Game Changern oder 2 fertigen Combos schlägt die Analyse Bracket 4 vor. Mit 1 bis 3 Game Changern, 1 fertigen Combo oder Karten, die allen die Länder nehmen, schlägt sie Bracket 3 vor, sonst Bracket 2.
Grenzen
Die Punkte sind Einschätzungen, geeicht an 2 Decks. Gemessene Siegquoten stecken nicht darin. Absicht, Tempo und Absprachen am Tisch kann keine Kartenzählung messen. Brackets sind nach Wizards eine Hilfe für das Gespräch vor dem Spiel.
Salz
geschätzt
Was du siehst
Das Salzprofil sagt auf einer Skala von 0 bis 100, wie sehr dein Deck den Tisch reizt, mit Sätzen für die Ansage vor dem Spiel und Karten, die am meisten beitragen.
So wird gerechnet
5 Teile mit Obergrenze: die Werte der jährlichen EDHREC-Umfrage zu den unbeliebtesten Karten (bis 35 Punkte), Ärger-Kategorien wie Stax, Landzerstörung, Diebstahl und Extra Turns (bis 25), fertige Combos (bis 15), Turnier-Staples (bis 15) und Karten über 50 € (bis 10). Geeicht: Das Talrand-Beispieldeck kommt auf 26, das cEDH-Deck auf 98.
Grenzen
Die Umfrage deckt nur die 100 unbeliebtesten Karten ab, alles andere erkennt die Analyse an Mustern im Regeltext. Was am Tisch nervt, entscheidet am Ende jede Runde selbst.
Upgrades und Kartenmodell
gelernt
Was du siehst
Die Upgrade-Gruppe Passt zum Deck und die Reihenfolge innerhalb der anderen Gruppen kommen aus einem eigenen Kartenmodell. Neben jeder Karte steht, mit welchen Deckkarten sie laut Decklisten zusammenpasst. Beim Günstiger-Tauschen sucht es Karten, die im Regeltext dasselbe tun.
So wird gerechnet
3 Signale: Ein Textmodell macht aus Regeltext, Typzeile und den Tagger-Schlagworten von Scryfall für jede Karte einen Vektor aus 128 Zahlen (TF-IDF und Singulärwertzerlegung). Karten mit derselben Aufgabe liegen darin nah beieinander. Ein Mitspiel-Modell lernt aus rund 14.000 Decklisten, welche Karten zusammen auftauchen (PPMI und Singulärwertzerlegung, ebenfalls 128 Zahlen). Die Decks sind die offiziellen von MTGJSON und Themendecks des Open-Source-Spiels Forge. Dazu kommen die 105.508 Combo-Varianten von Commander Spellbook, gewichtet nach Beliebtheit.
Aus allem entstehen 17 Merkmale je Kandidat, darunter Nähe zum Commander, gemeinsame Kreaturentypen und der Manawert. Die Gewichtung hat eine paarweise logistische Regression gelernt: Die richtige Karte soll vor einer falschen liegen.
Gemessen an 696 Karten aus offiziellen Commander-Precons, die das Modell beim Lernen nie gesehen hat: Aus jedem Precon wurden Karten herausgenommen, gesucht war ihr Platz unter allen passenden Karten, meist 10.000 bis 25.000. Reine Beliebtheit findet die Karte im Median auf Platz 1.332, das Kartenmodell auf Platz 260. Unter den ersten 50 landen 13 % gegen 23 %.
Grenzen
Precons hat Wizards gebaut, Spielerdecks sind das keine. Viele Forge-Decks sind Themendecks mit 60 Karten. Das Modell kennt Muster aus Decklisten, über die Stärke einer Karte am Tisch weiß es nichts. Preis, Game Changer und Erscheinungsdatum sind mit Absicht keine Merkmale.
Datenquellen
| Quelle | Wofür | Wie |
|---|---|---|
| Scryfall | Kartendaten, Regeltexte, Rulings, Preise von Cardmarket, Tagger-Schlagworte | Schnittstelle mit Pausen zwischen den Anfragen, Gesamtdaten fürs Modell |
| Commander Spellbook | Combos | Schnittstelle, Gesamtdatei fürs Modell |
| Forge | Kartenskripte für die Regel-Engine, Themendecks fürs Modell | Open Source, GPL-3.0 |
| MTGJSON | offizielle Decks fürs Modell und für die Messung | MIT-Lizenz |
| EDHREC | jährliche Salz-Umfrage | veröffentlichte Liste der 100 unbeliebtesten Karten |
| Moxfield, Archidekt | Import per Decklink | nur, wenn du einen Link einfügst |
Was die Analyse nicht rechnet
- Gemessene Gewinnquoten gibt es keine. Alle Zahlen beschreiben Modelle.
- Die Probepartien spielen ohne Gegner, ohne Stack und mit einfacher Logik.
- Punkte, Powerlevel und Salz sind an 2 Beispieldecks geeicht.
- Die Intervalle erfassen die Zufallsstreuung. Fehler im Modell selbst bleiben außen vor.
- Preise, Bannliste, Game-Changer-Liste und Salz-Umfrage haben einen Stand und ändern sich.
Was sich an der Methode ändert, steht unter Was ist neu.
